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Monika Augustin
Privat

#dspp19: Unter vier Augen02.10.2019 | Heute im Gespräch mit Monika Augustin

Wir haben uns mit der Shortlist-Kandidatin Monika Augustin unterhalten. Ihr Buch "Das Mucksmäuschen" hat es in diesem Jahr auf die Shortlist des Deutschen Selfpublishing-Preises geschafft.

Monika Augustin, dein Buch ist nun für die Shortlist des #dspp19 nominiert. Wie war deine Reaktion auf die Nominierung?

Ich war um die Mittagszeit herum auf dem Weg zur Kantine, und habe wie üblich im Gehen meine E-Mails auf dem Handy abgerufen. Da war im Postfach die E-Mail mit der Benachrichtigung, mein Buch sei auf der Shortlist. Genau so hatte ich schon davon erfahren, dass ich auf der Longlist sei – aus dem Nichts quasi, da ich schon lange nicht mehr daran gedacht hatte, dass ich mein Buch eingereicht hatte. Die erste Reaktion beide Male war Unglauben – hat da jemand einen Fehler gemacht? Den Rest des Tages hatte ich dann das Gefühl, ich würde durch die Gegend schweben. Ungelogen, ich bin durch’s Büro gehüpft. Es war toll.

Was machst du, wenn dein Buch gewinnt?

Darüber habe ich mir noch überhaupt keine Gedanken gemacht. Ich hab mir vorher auch nicht überlegt, was wäre, wenn ich es auf die Longlist oder die Shortlist schaffe – das schienen keine reellen Möglichkeiten. Vermutlich würde ich dann in die Vermarktung des Buches investieren (mein aktuelles Vertriebsmodell führt zu viel zu hohen Stückkosten in der Produktion), und die Idee für einen Nachfolger verfolgen.

Woher kommt die Inspiration zu deinem Buch?

Tatsächlich von meiner damals zweijährigen Tochter, die heute fünf Jahre alt ist. Sie fragte mich eines Tages aus dem Nichts „Mama, was sind Mucksmäuschen?“, und da dämmerte mir, dass ich wohl sehr oft „Jetzt sei mal mucksmäuschenstill“ zu ihr gesagt haben musste. Mich hat tief beeindruckt, dass sie mit zwei Jahren die grammatische Konstruktion „mucksmäuschenstill = still wie ein Mucksmäuschen“ durchschaut hat, und dann wissen wollte, ja, was sind denn jetzt Mucksmäuschen? Da dachte ich, die Frage, was Mucksmäuschen sind und warum sie als still gelten, verdient eine Antwort. Es hat 1,5 Jahre gedauert, bis die Geschichte nach meiner Vorstellung ausgereift war. Und als ich dann keinen Verlag gefunden habe, dachte ich, dann engagiere ich selbst einen Illustrator und schenke meiner Tochter das Buch zum fünften Geburtstag. Bevor sie zu alt ist, sich für die Geschichte zu interessieren. Die Idee, das Buch im Selfpublishing zu veröffentlichen, kam beim Recherchieren nach Druckkosten für ein Einzelstück.

Welchem Autor, welcher Autorin würdest du beim Schreiben gerne einmal über die Schulter schauen?

Ganz klar J. K. Rowling. Ihre Harry Potter Reihe habe ich über viele Jahre während Schule und Studium mehrfach gelesen und gehört (die Filme sind nichts für mich). Mein Mann musste so oft zu einem Harry Potter Hörbuch einschlafen. Cormoran Strike und Robin Ellacott, deren Fälle Ms. Rowling als Robert Galbraith veröffentlicht hat, sind für mich das beste Ermittlerduo, über das ich je lesen durfte. Auch Ms. Rowling’s „The Casual Vacancy“ über eine idyllische Kleinstadt, die der plötzliche Tod eines Gemeinderatsmitglieds ins Chaos stürzt, ist schlicht großartig. Ein Schreib-Praktikum bei J. K. Rowling, das wär’s.

Hannah Siebern im Netz:

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Buch: https://www.buchhandel.de/buch/Das-Mucksmaeuschen-9783748500216

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