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Lars Höllerer
Privat

#dspp19: Unter vier Augen04.10.2019 | Heute im Gespräch mit Lars Höllerer

Wir haben uns mit dem Shortlist-Kandidaten Lars Höllerer unterhalten. Sein Buch "Roll.on" hat es in diesem Jahr auf die Shortlist des Deutschen Selfpublishing-Preises geschafft.

Lars Höllerer, dein Buch ist nun für die Shortlist des #dspp19 nominiert. Wie war deine Reaktion auf die Nominierung?

Ich war sehr froh, dass ich zu dem Zeitpunkt als ich die Nachricht im Computer abgerufen habe schon in der horizontalen, meine Bett lag sonst hätte ich bestimmt vor lauter Freude mein rechteckiges Zimmer mit meinem Elektrorollstuhl rund gefahren.
Das war einfach unbeschreiblich und der absolute Knaller. Ich hätte nie damit gerechnet. Gehofft natürlich schon, gerechnet aber nie.

Was machst du, wenn dein Buch gewinnt?

Wenn mein Buch gewinnt, wird wohl mein rechteckiges Zimmer danach rund aussehen.:-)
Nein, ich denke da würden die Beteiligten einfach nur einen überaus glücklichen Menschen sehen, für den die Welt kurz stehen bleibt, weil wieder einer dieser wunderbaren Momente eingetroffen ist, mit denen man nach so einem Unfall nie mehr gerechnet hätte. Und doch passieren sie. Können Sie passieren.

Woher kommt die Inspiration zu deinem Buch?

Die Inspiration zu diesem Buch hat mir mein vergangenes Leben beschert. Zunächst wollte ich eigentlich nur ein bisschen meine Vergangenheit aufschreiben. Jedoch nach und nach entstand ein Kapitel nach dem anderen, eine Geschichte folgte auf die andere, und schließlich schickte ich mein Manuskript doch zu einer Lektorin, Alexandra Link, die mich dazu ermutigte das Buch zu veröffentlichen.
Und jetzt inspiriert mich das Buch, anderen frisch verletzten Querschnittsgelähmten durch diese Zeilen vielleicht etwas Mut zu geben, dass es auch ein Leben, in diesem doch so anderen Leben gibt. Ein Leben welches genauso lebenswert und schön, voll Freude und Hoffnung sein kann als das bisher gelebte.

Welchem Autor, welcher Autorin würdest du beim Schreiben gerne einmal über die Schulter schauen?

Hermann Hesse ist ja leider schon tot. Den mag ich sehr gerne. Von den noch lebenden Schriftstellern würde ich gern mal Marc-Uwe Kling (Känguru-Chroniken) über die Schulter schauen.

Lars Höllerer im Netz:

Website: http://www.kunst-mit-dem-mund.de/index.html
Buch: https://www.buchhandel.de/buch/Roll-on-9783743190290

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