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Andy Feind
Privat

#dspp19: Unter vier Augen30.09.2019 | Heute im Gespräch mit Andy Feind

Wir haben uns mit der Shortlist-Kandidat Andy Fein unterhalten. Sein Buch "Gedankengewitter" hat es in diesem Jahr auf die Shortlist des Deutschen Selfpublishing-Preises geschafft.

Andy Feind, dein Buch ist nun für die Shortlist des #dspp19 nominiert. Wie war deine Reaktion auf die Nominierung?

Als ich davon erfuhr, saß ich bei meinem Vollzeitjob im Büro an meinem Schreibtisch. Ich las die Nachricht aufmerksam, grinste fröhlich vor mich hin und lud im Anschluss meine Arbeitskollegen und -Kolleginnen auf ein Gläschen Sekt ein, um auf diesen wahnsinnigen Erfolg anzustoßen.
Die Freude über die Nominierung hält seitdem an und ich bin nahezu sprachlos darüber, dass mein Herzensprojekt solch eine Plattform erhält. Depressionen sind immer noch ein Nischenthema, auch wenn glücklicherweise mittlerweile immer öfter darüber gesprochen und geschrieben wird.

Was machst du, wenn dein Buch gewinnt?

Vermutlich erstmal vor Freude und Stolz platzen, mit den Händen zittern und das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. Danach würde natürlich ordentlich gefeiert werden, um gespannt zu schauen, was im Nachhinein so alles passiert und auf mich zukommt.
Aber ich werde definitiv auch in Zukunft über mein Leben mit Depressionen schreiben und sprechen, Vorträge und Lesungen halten und mich weiterhin für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen engagieren.

Woher kommt die Inspiration zu deinem Buch?

Nun, ich bin seit 2001 an chronischen Depressionen erkrankt und habe lange gebraucht, bis ich mir die Erkrankung als solche eingestand und zum Arzt gegangen bin. Dann begann ich, das erste Manuskript zu schreiben und habe es nach einigen Seiten wieder weggelegt.
Ein paar Jahre später fing ich wieder damit an, Texte zu schreiben. Nur für mich, als eine Art der Selbsttherapie. Während eines Klinikaufenthaltes im Jahr 2016 meinte eine Mitpatientin, dass sie es bewundernswert findet, dass ich so offen über die Depression sprechen kann. Sie könne es nicht. Weitere Mitpatienten pflichteten ihr bei und sie meinte dann „Mach was draus!“ – und das tat ich dann und begann „Gedankengewitter“ Stück für Stück zusammenzusetzen und mit Herzblut und Hilfe von tollen Menschen das Design, den Satz und die Veröffentlichung anzugehen.

Welchem Autor, welcher Autorin würdest du beim Schreiben gerne einmal über die Schulter schauen?

Ich bin ein großer Fan von Horrorgeschichten und der Großmeister ist und bleibt auf diesem Gebiet einfach Stephen King. Wer sich solche Geschichten ausdenken und so detailliert zu Papier bringen kann, dem muss man einfach bei der Arbeit mal zusehen.

Andy Feind im Netz:

Facebook: https://facebook.com/gedankengewitter.buch/
Instagram: https://instagram.com/seelenkontrast
Twitter: https://twitter.com/seelenkontrast
Website: https://andyfeind.com
*Buch: https://www.buchhandel.de/buch/Gedankengewitter-9783752886047

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