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Ronald Schild
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#dspp18: Jury inside07.08.2018 | Heute im Gespräch mit Ronald Schild

Was macht die Juryarbeit für Sie attraktiv?

Am meisten reizt mich der tiefe Einblick in die Selfpublishing-Szene. Wir sehen dort Bücher in einer Qualität, die durchaus einen Platz in den Bestseller-Listen rechtfertigen würden, mit einer erstaunlichen Bandbreite an Themen und Genres. Mit dem Deutschen Selfpublishing-Preis wollen wir Autoren den Weg in die Verlagswelt und den Buchhandel eröffnen und es freut mich, dabei helfen zu können. Außerdem ist die Jury mit überaus kompetenten und netten Menschen besetzt, mit denen die Arbeit richtig Spaß macht.

Welches Buch hat Sie zuletzt besonders beeindruckt und warum?

Zwei Bücher haben mich in letzter Zeit sehr beeindruckt. Eines davon hat es im letzten Jahr auf die Shortlist des Deutschen Selfpublishing-Preis geschafft: "Zur Hölle mit der Kohle" von Stefan Mühlfried. Der Roadtrip eines exzentrischen Musikers mit seinem persönlichen Bond-Girl. Witzige Geschichte, starke, glaubwürdige Charaktere, beste Unterhaltung. Das andere Buch ist ganz gegensätzlich: "The Only Story" von Julian Barnes. Eine tiefgründige Geschichte über die Liebe zwischen einem jungen Studenten und einer älteren Frau im England der Fünfziger Jahre.

Was ist Ihr Selfpublishing-Trend 2018?

Wir sehen einen deutlichen Trend zur Professionalisierung: Immer mehr selbstverlegte Bücher sind professionell gestaltet, haben ansprechende Cover und sind gut lektoriert. Der Buchhandel honoriert das und zeigt ein steigendes Interesse daran, diese Titel in das Sortiment aufzunehmen.

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