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#dspp17: Was seitdem geschah ...17.08.2018 | Heute im Gespräch mit Monika Pfundmeier

Knapp ein Jahr nach Bekanntgabe der Shortlist 2017 haben wir uns mit der Shortlist-Kandidatin und Publikumspreisträgerin Monika Pfundmeier unterhalten. Ihr Buch "Blutföhre" hat es im letzten Jahr unter die Top 10 des Deutschen Selfpublishing-Preises geschafft und den Publikumspreis gewonnen.

Wie ist die Resonanz auf Deine Nominierung ausgefallen?

Unglaublich gut. Für meinen Debütroman und in dem nicht ganz einfachen Genre historischer Roman - zumindest als Selfpublisher – war mit einem Mal Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit da. Buchhandlungen und Verlage haben mich kontaktiert.
Im letzten Jahr haben sich dadurch viele tolle Projekte ergeben – auch zum Beispiel mit dem Augsburger Medienpreis.

Welche Tipps kannst Du anderen Selfpublishern an die Hand geben?

Ich erinnere mich, was ich mir als Leser wünsche von einem Buch. Qualität ist wichtig. Ich will ein tolles, ansprechendes Cover, eine gut erzählte, innovative Geschichte, die mich auch mal zum Nach- und Überdenken bringt. Daran arbeite ich, und ich arbeite mit Profis vor allem bei Cover und Lektorat, um diese Qualität zu erreichen.

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?

Ich schreibe über Mara. Mara hat zwei Probleme: Sie ist gut im Job, mag ihr Leben und ihren Körper. Sie ist voller Pläne. Dann zerbricht ihre Hoffnung auf eine Beziehung, der Job frisst ihre Sinne und ihre Seele. Ihr Boss übertritt Grenzen, und Mara steht machtlos dabei. Sie steckt fest.
Eine Dating-App bringt jemand auf Maras Weg. Er setzt ihre Lust unter Strom, er überrollt Maras Werte, er dreht an ihren Perspektiven. Ihr Bauchgefühl schlägt Alarm.
Mara muss privat und im Job entscheiden: Was ist gut für sie, wofür und wogegen muss sie kämpfen? Sie übersieht beinah die Lösung vor ihrer Nase.

Maras Geschichte ist Hier & Jetzt, kein Liebesroman und doch einer - vielleicht der wichtigste. Viele von uns müssen ihr Leben und die Probleme selbst – ganz ohne Traumprinz oder Millionär stemmen. Aber es gibt jemand, in den muss man sich verlieben. Dann klappt das mit dem Glück und vielem mehr. Den zu finden? Nicht leicht. Aber oft - eigentlich immer - ist er vor unserer Nase, und wir sehen das nicht.

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