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Sieben Tipps zur Teilnahme am Deutschen Selfpublishing-Preis30.05.2017 Die wichtigsten Fragen und Antworten

Das erklärte Ziel des Deutschen Selfpublishing-Preises besteht darin, professionell, innovativ und erfolgreich arbeitenden Selfpublishern eine Bühne zu bieten, über die ihr Werk in allen Facetten des Buchhandels entdeckbar wird. In den drei Adjektiven steckt, was Ihr Buch mitbringen sollte, wenn Sie ihm eine Chance auf 10.000 Euro Preisgeld und 80.000 Euro an Marketing-Dienstleistungen geben wollen. In den Teilnahmebedingungen ist es kurz und knapp fomuliert, deshalb hier noch eine ausführlichere Erklärung.

1. Was ist ein Buch?

Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch – ich denke, Sie erkennen es, wenn es vor Ihnen liegt. Es ist zum Beispiel kein Film, keine Zeitung, kein Heft und kein (reines) E-Book. Es ist aber auch kein Manuskript. Der Preis wird an ein ohne Verlag (resp. im Selbst-Verlag) veröffentlichtes Buch verliehen. Ihr Manuskript muss also veröffentlicht sein (s. Frage 5), bevor Sie es einreichen können.

2. Was ist ein Druck-PDF?

Um ein Buch drucken zu können, muss es in Form einer Druck-Datei vorliegen. Diese Datei enthält das komplette Aussehen des Buches, sie ist gewissermaßen ihr digitales Gegenstück. Manche Selfpublishing-Dienstleister ermöglichen es, eine Word-Datei hochzuladen, und wandeln diese dann in ein Druck-PDF um. Um die eingereichten Bücher vergleichbar zu machen, benötigen wir unbedingt die Druck-Datei.

3. Was ist eine ISBN?

Eine ISBN ist eine weltweit eindeutige Nummer, die ein bestimmtes Buch in einer bestimmten Ausgabe bezeichnet. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Ihr Buch in den meisten Läden verkauft und ins Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) eingetragen werden kann. Die meisten Selfpublishing-Dienstleister stellen die ISBN für Ihr Buch kostenlos oder preisgünstig zu Verfügung. Sie können aber über www.isbn-shop.de auch selbst solche Nummern günstig erwerben, diese gehören dann Ihnen und nicht dem Dienstleister.

4. Was ist das VLB?

Das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) ist eine Datenbank, die alle für den deutschen Buchhandel bestellbaren Titel enthält, mit Preisen, Beschreibungen etc. Ein Buchhändler kann darin nachsehen, wo er ein bestimmtes Werk für seine Kundinnen und Kunden bestellen kann. Wenn Sie einen der großen Dienstleister (s. nächste Frage) zur Veröffentlichung nutzen, trägt dieser Ihr Buch in das VLB ein. Sie können den Eintrag aber auch selbst vornehmen.

5. Wie kann ich mein Buch veröffentlichen?

Es gibt im Selfpublishing zwei Wege, über die Ihr Buch den Buchhandel erreichen kann. Den gerade für den Anfang bequemeren Weg bieten Dienstleister, die Ihr Buch dann drucken, wenn es bestellt wird (das nennt sich "Print-on-Demand" bzw. PoD). Bekannte Unternehmen in diesem Bereich sind (alphabetisch) BoD, Bookmundo, ePubli, MyBestseller, Neobooks und Tredition. Diese Firmen unterstützen Sie in der Regel auch, wenn es um die Buchgestaltung geht, sie stellen eine ISBN bereit, tragen Ihr Buch in das VLB ein und liefern Bestellungen von Kunden aus.

Die Alternative dazu besteht darin, dass Sie sich selbst um wirklich alles kümmern: Sie lassen bei einer Druckerei drucken, besorgen ISBN und VLB-Eintrag selbst und kümmern sich um den Vertrieb, indem Sie einen Vertrag mit einem sog. Barsortimenter schließen (KNV, Libri und Umbreit gelten dabei als die "großen drei"). Dieser Weg ist zweifellos aufwändiger, andererseits erreichen Sie im Auflagendruck günstigere Preise.

6. Was braucht ein professionelles Buch?

Ihre Leser haben Anspruch auf ein Produkt, das alle geschriebenen und ungeschriebenen Regeln der Branche einhält. Um für den Preis in Frage zu kommen, muss Ihr Buch deshalb diese Formalien erfüllen – selbst wenn es noch so genial geschrieben ist: Es braucht ein Cover, das nicht selbstgemacht aussieht, es muss lektoriert sein, es muss ordentlich gestaltet sein. Autorinnen und Autoren sind oft keine guten Grafiker – das macht aber nichts, denn entsprechende Dienstleister finden Sie z. B. im Selfpublishing-Markt oder beim Lektorenverband.

7. Mein Buch ist nur bei einem einzigen Händler erhältlich

Das Ziel des Deutschen Selfpublishing-Preises besteht u. a. darin, den Buchmarkt in seiner ganzen Breite mit der Innovations- und Schaffensfreude selbst publizierender Autorinnen und Autoren bekanntzumachen. Das funktioniert nicht, wenn nur ein einziger Händler Ihr Buch verkaufen darf, zudem würden die im Preis enthaltenen Marketing-Dienstleistungen dann verpuffen. Da es sich um einen Buch-Preis handelt, gilt diese Regel allerdings nur für das gedruckte Buch. Ob und wo E-Book- oder Hörbuch-Version Ihres Werkes erhältlich sind, entscheiden Sie selbst.

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